Имя материала: Теоретические основы грамматики

Автор: Марк Яковлевич Блох

Resümee

 

Im vorliegenden Buch ist die Gesamtheit von Grundbegriffen dargelegt, die einer ein-heitlichen Auffassung def grammatischen Sprachenstruktur zu Grunde liegen. Die zu behandelnden theoretischen Thesen werden durch die Beispiele aus dem englischen Sprach-material illustriert.

Als Ausgangspunkt der Untersuchung dient die systemhafte Sprachkonzeption, die den dynamischen Charakter der Sprache hervorhebt. Bei der Erlauterung von Hauptprinzipien der Systemkonzeption wird auf die kommunikative Natur der Sprache und ihre gramma-tische Struktur hingewiesen. Es werden auch verschiedene Aspekte der „Sprachantinomien" erörtet: „Synchronie — Diachronie", „Syntagmatik — Paradigmatik". „Sprachsystem — Sprachgebrauch".

Es wird der Begriff des Elementes der Sprache (unit of language) analysiert, und die Hierarchic von segmentalen Sprachebenen beschrieben; jede von diesen Sprachebenen unterscheidet sich durch eine besondere Funktion von den Elementen, die diese Ebenen bilden.

Die Darlegung von Prinzipien der grammatischen Lehre iiber das Wort beinhaltet vor allem Vergleich der traditionellen morphologisch-syntaktischen Klassifikation der Wörter nach Redeteilen mit der gegenwärtigen, rein Syntaktischen. Als Ergebnis dieses Vergleiches kommt die dreischichtige Einteilung des Wortbestandes zum Vorschein: die Schicht von Nominalwörtern („Namen"), die Schicht von Pronominalwortern („Substituten von Namen") und die Schicht von Dienstwörtern („Modifikatoren von Namen").

Es wird der Begriff des lexikalischen Paradigmas der Nomination vorgeschlagen, das alle Nominalwörter der Sprache vereinigt und ordnet und das sich auch im Pronominalanteil des Lexikons widerspiegelt.

Indem die Theorie der grammatischen Kategorien erläutert wird, werden die Begriffe der grammatischen Form, des grammatischen Paradigmas, der grammatischen Opposition und der funktionalen Substitution von den oppositionsverbundenen Formen dargelegt.

Die syntaktische Analyse des Satzes wird in zwei Richtungen durchgeführt, die einander ergänzen: situation-nominaler und modal-prädikativer. In diesem Fall wird die Wortverbin-dung als ein komplexes nominatives Komponent des Satzes betrachtet.

Die Theorie der kommunikativen Satztypen wird durch neue Angaben ergänzt. Neben den fundamentalen kommunikativen Satztypen sind auch die Zwischentypen angezeigt, was zu einer Erweiterung der Satzklassifikation nach kommunikativen Prinzipien führt.

Der Lehre über die paradigmatische Syntax wird eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Es werden entwickelt die Begriffe der Derivationsgrundlagen des Satzes, des entfaltenen Satzes, des primären Satzes und zwei Systeme der Satzparadigmatik, zwar das System von prädikativen Funktionen und das System von konstruktiven Funktionen. Zum Schluβ werden die formalen Einschätzungskriterien der paradigmatischen Satzkompliziertheit angeführt.

Neben den Problemen der Satzstruktur werden auch Probleme der Textstruktur betrachtet. Als Ergebnis des Vergleiches des Satzes mit den Komponenten des Textes, die mehr als einen Satz umfassen, wird der Begriff der elementaren Texteinheit, als „Diktem" bezeichnet, eingeführt. Im Diktem kommen vier grundsätzliche bedeutungsvolle Sprachaspekte insgesamt zum Ausdruck: Nomination, Prädikation, Thematisierung, Stilisierung. Nur durch die Kombination dieser bedeutungsvollen Aspekte wird der wahre Text als Produkt der Redeund Denktätigkeit eines Menschen realisiert.

 

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